Urban Development Manifesto
for Berlin-Brandenburg

Sind unsere Innenstädte noch zu retten nach Corona? Soll der Bau von Einfamilienhäusern in der Stadt generell verboten werden? Brauchen wir zukünftig überhaupt noch neue Bürohäuser? Sollen die Autos aus der Innenstadt komplett verbannt werden? Die Metropolregion Berlin und Brandenburg muss sich diesen wichtigen Fragen stellen, um für die großen Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein. 

Zum großen Projekt “Unvollendete Metropole” hat der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg (AIV) zusammen mit zehn weiteren Verbänden ein Städtebau-Manifest für Berlin-Brandenburg erarbeitet, das am 17.02.21 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das Manifest ist Ergebnis des durch den AIV und dessen Partnern realisierten Projekts. Es verarbeitet die Erfahrungen und Ergebnisse der Ausstellung “100 Jahre Städtebau für Groß-Berlin” einschließlich des Blicks nach Europa, des “Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerbs Berlin-Brandenburg 2070”, der über 40 Metropolengespräche und der Publikation „BB2070 – Magazin für Städtebau und Urbanes Leben“. Es richtet sich in erster Linie an Vertreter der Politik, aber auch an die Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

PDF-Städtebau- Manifest für Berlin- Brandenburg

Entstehung des Städtebau-Manifestes im Dialog

Weiterlesen

BB 2070 – Magazin für Städtebau und urbanes Leben, Nr. 6

Die Nummer 6 von BB 2070 widmet sich auf 84 Seiten dem Thema „Zukunft“. Es enthält das wegweisende Städtebaumanifest für Berlin-Brandenburg, das der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg zusammen mit elf Partnern unter dem Titel „Unvollendete Metropole“ auf den Weg gebracht hat. Darüber hinaus schreiben 33 Wissenschaftler, Architekten, Stadtentwickler, Schriftsteller und Politiker über ihre Ideen, Vorschläge und Meinungen zum Thema „Zukunft gestalten“, darunter Monika Grütters, David Wagner, Wolf D. Eisenkraut, Vittorio Magnano Lampugnani, Thomas Ostermeier, Katrin Lompscher, Hans Stimmann, Arno Lederer, Frank Nägele, Bernhard Schulz, Anne Katrin Bohle, Bettina Jarasch, Jörg Steinbach und  Engelbert Lütke Daldrup. Was die unterschiedlichen Temperamente verbindet, ist ihr Engagement für Veränderungen und Aufbruch in Berlin und Brandenburg und darüber hinaus. Drei große Fotostrecken machen das Magazin auch in visueller Hinsicht zu einem Erlebnis. „BB2070“ präsentiert das Fototagebuch von Andreas Rost, dessen Schwarz-Weiß-Bilder den menschenleeren Stadtraum Berlins in pandemischer Zeit zeigen. Und es veröffentlicht zwei Fotoessays von Jonathan Schmalöer, der die Stadträume Schwedt an der Oder und nach Brandenburg an der Havel auf ungesehene Weise vorstellt.