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Denkmalpflege und Industriekultur als Zukunftsaufgabe – Wie Berlin und Brandenburg ihre Industriebauten erhalten

24. März , 19:00 21:00

Die Gebäudeensembles und Bauten der Industriekultur geben der Metropolregion Berlin und Brandenburg ein prägendes Gesicht. Viele Zeugnisse dieser Kultur wurden in den letzten Jahrzenten mit Hilfe der Verfahren des Denkmalschutzes durch neue soziale, kulturelle und ökonomische Nutzungen wiederbelebt. Besonders attraktiv ist ihr Charakter dann, wenn sie sowohl eine Erinnerung an die Industrie- und Wirtschaftsgeschichte des 19. und 20. wachhalten als auch, wie zum Beispiel in Oberschöneweide, von herausragender architektonischer und städtebaulicher Bedeutung sind. Anhand neuerer oder sich im Bau bzw. in Planung befindlicher Beispiele präsentiert das Metropolengespräch Herausforderungen und Lösungsbeispiele eines hochwertigen Umgangs mit Industriebauten und zeigt, welche Rolle Nachhaltigkeit und Städtebau bei Konservierungs-, Konversions- und Umnutzungsfragen spielen.

Begrüßung:
Dr. Peter Lemburg, Architekturhistoriker und AIV-Ehrenmitglied

Dr. Ruth Klawun, Leiterin Abteilung Bau- und Kunstdenkmalpflege, Landesdenkmalamt Berlin

Impuls:
Der Industriebau als architektonische Aufgabe um 1900 und heute
Prof. Dr. Markus Tubbesing,Professor für Entwurf und Denkmalpflege, FH Potsdam

Moderation:
Rudolf Spindler, BB2070 – Magazin für Städtebau und urbanes Leben

Präsentationen:

Das Behrensufer in Oberschöneweide
Robert Sprajcar, Vorstand DIEAG-Unternehmensgruppe

Die Borsighalle in Eberswalde
Sebastian Hettchen, Architekt, Geschäftsführer des Institutes für Neue Industriekultur, Cottbus

Konzept der Entwicklung des Bärenquell-Geländes in Niederschöneweide
Sergej Tchoban, Architekt, geschäftsführender Partner TCHOBAN VOSS Architekten

Die Alte Mälzerei in Lichtenrade
Karin Dancke, Senior Projektmanagerin UTB Projektmanagement GmbH

Die Tuchmacherfabrik – der Bildungscampus in Wittstock-Dosse
Grant Kelly, Architekt, Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH

Die Wilhem Hallen in Reinickendorfm,
Dr. Jo Sollich, Architekt, Sollich Architekten

Das Metropolengespräch findet in hybrider Form statt: vor Ort (3G) im Studio auf dem Behrensufer-Areal in Berlin-Oberschöneweide, Ostendstraße 1-4, 12459 Berlin, und im Stream unter www.unvollendete-metropole.de.

Die Teilnahme wird von der Architektenkammer Berlin als Fortbildung anerkannt und mit 2 Unterrichtseinheiten bewertet. Die Bescheinigung ist für AIV Mitglieder kostenfrei, ansonsten fällt eine Bearbeitungsgebühr von 25€ an.

Ostendestr. 1-4
Berlin, 12459 Deutschland