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Metropolenkonferenz: London-Berlin

20. Mai , 16:00 19:30

Der Wandel von Hauptstraßen und lokalen Zentren in Außenbezirken und Peripherie ist sowohl in London als auch in Berlin von besonderer Bedeutung. London kann hier auf eine mehr als 15-jährige Geschichte der Entwicklung von Strategien zurückblicken, um die High Streets und äußeren Stadtzentren zum attraktiven und urbanen Rückgrat der Stadtregion zu machen.

Das wirtschaftliche und soziale Leben in den Zentren ist stark vom Strukturwandel im Einzelhandel betroffen und leidet unter der Konkurrenz von Einkaufszentren und Online-Handel. Die Pandemie hat diese Veränderungen noch weiter beschleunigt. Gleichzeitig deuten die Ansätze der 15-Minuten-Stadt und des urbanen Dorfes auf eine Wiederbelebung kleinerer Zentren abseits der klassischen Innenstädte mit dem Fokus auf Business-Cluster hin. Fragen einer nachhaltigeren städtischen Mobilität und der Anpassung des öffentlichen Raums in den Zentren an den Klimawandel erfordern einen integrierten Ansatz für die Neudefinition der Zentren. Der Bürgermeister von London setzt sich seit mehr als 15 Jahren für Veränderungen in den Außenbezirken Londons ein. Mehr als 250 Mio. GBP wurden in eine Reihe von Programmen investiert, die auf Erneuerung und Wirtschaftswachstum ausgerichtet sind.

Was ist geschehen, wer hat den Wandel herbeigeführt, wie hat die Öffentlichkeit diese Investitionen aufgenommen?

Die Konferenz will einen integrierten Ansatz für die Gestaltung von Orten aufzuzeigen. Es soll erörtert werden, wie Verbesserungen des öffentlichen Raums und Verkehrsverlagerungen zu einem positiven Wandel beitragen.  Wie die Entwicklung von erschwinglichem und gemischt genutztem Wohnraum dazu beigetragen hat (oder auch nicht). Wie neue Arbeits- und Handelsformen neue Ansätze zur Wiederbelebung von Erdgeschossen erproben können. Wie gutes Design einen nachhaltigen Wandel fördern kann.

Experten aus London und Berlin werden dies in einer halbtägigen Konferenz diskutieren. Die Idee ist, dass sich die Stadtbezirke für die lokale Perspektive, die GLA als stadtweite Förderer und politische Entscheidungsträger sowie die Designbranche zusammen mit Kollegen aus Berlin, die an ähnlichen Themen arbeiten, an einen Tisch setzen. Als Beispiele dienen Enfield und Waltham Forest, zwei äußere Stadtbezirke im Nordosten Londons, die interessante Veränderungen durchlaufen haben und eine Reihe von Projekten vorweisen können.

Programm Metropolenkonferenz London/Berlin

Moderation: Tobias Goevert, Cordelia Polinna

u.a. mit: Ülker Radziwill (Staatssekretärin für Mieterschutz und Quartiersentwicklung), Louise Duggan (GLA), Fiona Scott (Gort Scott), Alpa Depani (Waltham Forest), Julian Lewis (East Architecture), Elke Plate (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen).

Die Konferenz findet in hybrider Form statt: Vor Ort im Studio Behrensbau in Berlin-Oberschöneweide, Ostendstraße 1-4, 12459 Berlin und live auf unvollendete-metropole.de

Ostendestr. 1-4
Berlin, 12459 Deutschland

Metropolenkonferenz London-Berlin

31 Teilnehmer
69 verbleibend, Singular: 1 Tag bis Buchung
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