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Phase 2 Preisträger Wettbewerb

ZUSAMMENWACHSEN – LANDSCHAF(F)TSTADT

1. Preis

Verfasser

Bernd Albers / Silvia Malcovati / Günther Vogt
Standort: Berlin / Potsdam / Zürich
www.berndalbers.com / www.silviamalcovati.com / www.vogt-la.com / www.arup.com/offices/germany/berlin
Team: M.A. Dan Dahari (Projektleitung), Mitarbeiter: B.A. Iveel Bold, Dipl.-Ing. Maren Brakebusch, Bess Laaring, Dr. Gereon Uerz, Dipl.-Ing. M.Arch Rudi Scheuermann, Ibrahem Alsalamh
Landschaftsarchitektur: Vogt Landschaft GmbH
Fachplanung weiterer Disziplinen: Arup Deutschland GmbH

TEILRAUM 1: TEMPELHOF – SÜDKREUZ

TEILRAUM 2: BERNAU

TEILRAUM 3: SCHWEDT AN DER ODER

Erläuterungen der Verfasser

|| ZUSAMMENWACHSEN – LANDSCHAF(F)TSTADT || |Berlin und Brandenburg wachsen zusammen
Ein zukünftiges Gesamtkonzept für die Metropolenregion Berlin-Brandenburg setzt nicht nur gemeinsame politische Prozesse voraus, sondern vor allem eine gesamtheitliche städtebaulich-landschaftsplanerische Idee. Diese Idee ba-siert auf der Geschichte und auf den existierenden Potenzialen und Charakte-ristika der Berlin-Brandenburgischen Stadt- und Kulturlandschaft. Berlin-Bran-denburger Städte wachsen nach innen. In Berlin gibt es große Potenziale für das Innenwachstum, für Verdichtung und räumliche Optimierung, von Baulü-cken über Brachen bis zur Transformation der Infrastrukturen. Zugleich muss der heute grüne Charakter der Stadt bewahrt bleiben. Dieser verkörpert ein einmaliges Erbe der Stadtentwicklung und wird zukünftig verstärkt für den kli-matischen Ausgleich verantwortlich sein. Die Brandenburger Städte besitzen ebenso erhebliches Potenzial zum Wachstum innerhalb ihrer Grenzen. Dieses Innenwachstum kann die speziellen Charaktere der Brandenburger Stadtty-pen bewahren und verstärken. Zukünftige Mobilität wird durch Schienenver-kehr geschaffen. Vor dem Hintergrund der Klima- und Energiewende stellt der Ausbau des Straßen- und Autobahnnetzes keine befriedigende Lösung dar. Dagegen eröffnen die Schienenverkehre eine nachhaltigere Perspekti-ve, die durch die digitale Wende vorangetrieben wird. Konsequent wird sich das zukünftige Stadtwachstum an den alten und neuen Bahnlinien orientieren.

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Phase 2 Preisträger Wettbewerb

ARCHIPEL – LABOR: EIN ATLAS VON URBANEN INSELN FÜR BERLIN

5. Preis

Verfasser

Pedro Pitarch
Standort: Madrid
www.pedropitarch.com
Pedro Pitarch, Gonzalo Rojas, Maria Escudero
Landschaftsplanung: Pedro Pitarch
Fachplanung weiterer Disziplinen: Rafael Zarza (Graphics)

TEILRAUM 1: „NEU-SÜDKREUZ“

TEILRAUM 2: TXL – „URBAN TECH REPUBLIK“

TEILRAUM 3: „KÖNIGS WUSTERHAUSEN“ (KW)

Erläuterungen der Verfasser

ARCHIPEL LABOR: EIN ATLAS VON URBANEN INSELN FÜR BERLIN
Die zeitgenössische Stadt wird nicht mehr durch Pläne definiert. Die Planung hat aufgehört, eine effektive Disziplin in der Erzeugung des Urbanismus und in der Städteproduktion zu sein. Sie hat aufgehört, Instrumente und urbane Modelle bereitzustellen, die an die Bedürfnisse von Gesellschaften im stän-digen Wandel angepasst sind. Der Archipel bietet einen neuen Entwurf, ein neues Stadtmodell für die europäische Metropole. Der Archipel unterschei-det Fragmente einer Stadt, die urbanen Inseln, die sich aus der Spannung zwi-schen einem Kontext und der sie umgebenden urbanen Masse ergeben. Die Inseln sind Prototypen der Stadt in der Stadt. Eine Reihe von aufkommenden urbanen Bedingungen, die in unseren Städten latent vorhanden sind, aber noch nicht ordnungsgemäß in die Planung einbezogen wurden. Jedes Stück, jede Szene, jede Insel verhält sich wie ein Labor. Wir etablieren eine Laborsitu-ation der Stadt als Archipel. Dieses Projekt schlägt eine Neuinterpretation der Städteplanung vor, die nicht nur auf der quantitativen Bewirtschaftung des Stadtgebiets beruht, sondern auch auf der Definition von Verbindungen und Beziehungsnetzen zwischen urbanen Eigenschaften.

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Phase 2 Preisträger Wettbewerb

LANDSCHAFT DER UNTERSCHIEDE

4. Preis

Verfasser

Thomas Stellmach Planning and Architecture /
fabulism GbR
Standort: Berlin / Berlin
www.tspa.eu
www.fabulismoffice.com
Team: TSPA: Filippo Imberti / Anke Parson / Alessandra Sammartino / Aurelija Matulevičiūtė / Isabell Enssle
Landschaftsplanung: Lysann Schmidt Landschaftsarchitektur
Fachplanung weiterer Disziplinen: Melissa Gómez (Beraterin für nachhaltige Mobilität und urbane Innovation), Marcus Andreas (Berater für Nachhaltigkeit), Florian Strenge (Berater für Urbanismus & Design-Prozesse)

TEILRAUM 1: „SCHNITTPUNKT STADT ORANIENBURG“

TEILRAUM 2: „SCHNITTPUNKT TREBBINER WASSERLANDSCHAFT“

TEILRAUM 3: „KREUZBERGER KONFETTI“

Erläuterungen der Verfasser

Landschaften der Unterschiede – Es ist vergebens, die politischen, kulturel-len oder wirtschaftlichen Entwicklungen der nächsten 50 Jahre vorherzusa-gen. Um dies zu erkennen, genügt ein Blick in die Vergangenheit. Es gibt jedoch Herausforderungen, von denen wir wissen, dass sie weit über 2070 hinausreichen werden. Wir wissen, dass sich das Klima verändern und dass Brandenburg im Schnitt wärmer und trockener werden wird. Wir wissen, dass dies Folgen für die Nahrungsmittelproduktion und die Biodiversität haben wird und dass sich die Strukturen in Industrie, Land- und Energiewirtschaft an-passen werden müssen. Auch Landschafts-, Wasser- und Biosysteme werden sich wandeln. Diese Transformation wird Jahrzehnte dauern. Sie kann auf den Stärken von Berlin-Brandenburgs Landschaft aufbauen: den Seen und Flüssen als Rückgrat einer Kulturlandschaft, die sich durch Heterogenität und Poly-zentralität auszeichnet. Wir schlagen vor, einen langfristigen Transformations-prozess dieser Systeme anzustoßen, um eine widerstandsfähige und produk-tive Zukunft Brandenburgs und Berlins sicherzustellen. Diese Transformation schafft den Rahmen, in dem sich das Leben der Bürger in seinen gesellschaft-lichen und ökonomischen Facetten frei und zukunftssicher entfalten kann. Be-ginnend mit den Ökosystemen Brandenburgs bildet sie die Grundlage für sys-temischen und nachhaltigen Wandel. Dieser Transformationsprozess schlägt sich in vier Landschaften nieder.

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Phase 2 Preisträger Wettbewerb

STERNARCHIPEL BERLIN-BRANDENBURG

3. Preis

Verfasser

Jordi & Keller Architekten / Pellnitz Architektur und Städtebau
Standort: Berlin
www.jordi-keller.de
www.pellnitz.de
Team: M. Eng. Yannick Langer, Dipl.-Ing. Nandor Kovac, Frederic Jordi
Landschaftsplanung: Christina Kautz Landschaftsarchitektur
Fachplanung weiterer Disziplinen: Ludwig Krause (Verkehrs- und Stadtplaner)

TEILRAUM 1: „BRANDENBURG AN DER HAVEL

TEILRAUM 2: „WESTKREUZ“

TEILRAUM 3: BERLIN-MITTE

Erläuterungen der Verfasser

STERNARCHIPEL BERLIN-BRANDENBURG 2070 – STÄDTEBAULICHES ENT-WICKLUNGSKONZEPT
Berlin-Brandenburg ist aus verschiedenen Dörfern und Städten entstanden. Diese Entwicklung hat zu einem Archipel von Zentren innerhalb und außer-halb Berlins geführt, die durch sternförmig ausgehende Radialen und Bahnrin-ge miteinander verbunden sind. Innerhalb des „Hundekopfes“ ist die Struktur durch Grüninseln im dichten, großstädtischen Häusermeer, außerhalb durch Siedlungsinseln in Grün- und Naturräumen geprägt. Zwischen den Strahlen der sternförmigen Entwicklung Berlins ragen die großen Landschaftsräume bis weit in die Mitte der Metropolregion hinein. Dieser Sternarchipel mit sei-ner Dialektik von Bebauung und Natur stellt eine der stärksten Qualitäten und eines der größten Potenziale der Metropolregion Berlin-Brandenburg dar, die es zu festigen und weiterzuentwickeln gilt. Neue Bau- und Wohnflächen sol-len vor allem innerhalb dieser Struktur als Konversion, Verdichtung und Quali-fizierung von bestehenden Siedlungsflächen entstehen. Das aktuelle Leitbild eines Siedlungssterns für die Metropolregion Berlin-Brandenburg wird mit dem hier vorgeschlagenen Leitbild des Sternarchipels erweitert und differen-ziert. Der Begriff des Siedlungssterns und auch seine Visualisierung im Lan-desentwicklungsplan für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg evozieren eine uneingeschränkte Verdichtung innerhalb des Siedlungssterns und be-rücksichtigen damit nicht seine vielfältige Durchdringung mit Naturräumen. Der Begriff des Sternarchipels, der sowohl an das Konzept von Berlin als „grü-nem Archipel“ als auch an Ideen des Groß-Berlin-Wettbewerbs von 1910 an-knüpft, will diese dialektische Durchdringung von Stadt und Natur als neues Leitbild vorschlagen.

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Phase 2 Preisträger Wettbewerb

STADTLANDSCHAFT BRANDENBURG-BERLIN 2070 – KONTUR EINER ÜBERGANGS-GESELLSCHAFT

2. Preis

Verfasser

KOPPERROTH / SMAQ / Alex Wall
Standort: Berlin / Berlin / Cambridge (USA)
www.kopperroth.de /
www.smaq.net /
www.alexwall.com
Team: Evelina Faliagka, Moritz Maria Karl, Dominik Renner
Landschaftsarchitektur: Dipl.-Ing. Stefan Tischer, freischaffender Landschaftsarchitekt
Fachplanung weiterer Disziplinen: Office MMK – Urban Technologies

TEILRAUM 1

TEILRAUM 2

TEILRAUM 3

Erläuterungen der Verfasser

Berlin wächst, und mit Berlin auch das Brandenburger Umland. Im letzten Jahrhundert wurden Brandenburg und Berlin durch die Entwicklungen entlang der Radialstraßen und S-Bahnen der Strahlen des Siedlungssterns immer enger miteinander verflochten. Die Großstadtregion Berlin-Brandenburg auch weiterhin entlang der Infrastrukturlinien zu entwickeln und das Leitbild des Siedlungssterns zu konsolidieren ist sinnvoll. Es sind allerdings ein Pers-pektivwechsel und eine zukunftsfähige ökonomische und soziale Vision not-wendig, deren Umsetzung auf einer Gleichgewicht schaffenden Stärkung des ländlichen Brandenburger Umlands gegenüber der Ausdehnungsdynamik aus dem Zentrum der Hauptstadt heraus basiert. Die künftige Metropolenentwick-lung sollte dazu anhand von drei Aktionsfeldern erfolgen: 1. Regeneration der Landschaft als ökologische Umwelt, soziales Milieu und ökonomischer Wirkungsbereich; 2. Ausformulierung der Schnittstelle zwischen Stadt und Land in einer ablesbaren Kontur des Siedlungssterns, als „Ökoton”, „Saumbiotop” be-ziehungsweise „Übergangsgesellschaft”; 3. Verflechtung der Radialen mit den grün-blauen Strukturen und Vernetzung der Siedungsstrahlen mit umlaufen-den orbitalen Straßen, um so den Stern zum Netz zu entwickeln.

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