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Phase 1 Wettbewerb

NR. 1005

Motto „Zusammenwachsen, Stadtlandschaft 2070“
Architektur BERND ALBERS Gesellschaft von Architekten mbH (Berlin)
Fachplanung Arup Deutschland GmbH
Landschaftsplanung Vogt Landschaft GmbH
Ausgewählt für die 2. Phase

Gesamtplan

Städtebauliche Darstellung

Erläuterungen der Verfasser

ZUSAMMENWACHSEN
STADTLANDSCHAFT 2070

Berlin und Brandenburg wachsen. Zusammen!

Ein zukunftweisendes Gesamtkonzept für die Metropolenregion Berlin-Brandenburg setzt nicht nur gemeinsame politische Prozes-se und koordinierte Absichten voraus, sondern auch eine gemein-same städtebauliche Struktur. Diese muss mit den vorhandenen Potentialen der Brandenburgischen Stadtlandschaft radikaler umgehen. Berlin und die Brandenburger Städte verdichten sich im Inneren Im Berliner Stadtgebiet gibt es noch große Potentiale für das innere Wachstum der Stadt, für seine Verdichtung und räumliche Optimie-rung – von der Baulücke über Brachen bis zum Tempelhofer Feld. Zugleich kann und muss der grüne Charakter der Stadt dabei ge-wahrt bleiben. Dieser verkörpert ein einma liges Erbe der Stadtent-wicklung und wird auch zukünftig für den klimatischen Ausgleich verantwortlich sein. Die Brandenburger Städte im Umfeld von Berlin besitzen noch er- hebliches Wachstumspotential innerhalb ihrer heutigen Stadtgren-zen. Dieses Wachstum nach Innen soll die besonderen Charaktere der Brandenburger Städte verstärken und kann ein Mittel gegen die innere Zersiedlung mancher Innenstädte darstellen. Mobilität wird primär durch Schienenverkehr geschaffen Der weitere Ausbau des Straßennetzes wird weder kapazitativ noch ökologisch befriedigende Lösungen erzeugen. Dagegen eröffnen die Schienenverkehre eine schnellere und nachhaltigere Zukunftsper-spektive. Konsequenterweise folgt das Stadtwachstum den radialen Schienenverläufen.

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Phase 1 Wettbewerb

NR. 1004

Motto „Städtebauliche Entwicklung der Metropolregion“
Architektur Frank Görge Architekt (Hamburg)
Landschaftsplanung Gabriele Pütz gruppe F Landschaftsarchitekten
Ausgewählt für die 2. Phase

Gesamtplan

Städtebauliche Darstellung

Erläuterungen der Verfasser

Städtebauliche Entwicklung der Metropolregion

Bis zum Jahr 2070 wird sich die Region in eine polyzentrale Metropolregion aus miteinander vernetzten Städten entwickeln. Die kompakten Städte der Region werden ein wesentliches Merkmal des ökologisch-sozialen Städtebaus sein. Nähe erzeugt Vielfalt und Austausch.

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Phase 1 Wettbewerb

NR. 1003

Motto „Landschaft der Unterschiede“
Architektur Thomas Stellmach Planning and Architecture / fabulism GbR (Berlin)
Fachplanung Melissa Gómez (Beraterin für nachhaltige Mobilität und urbane Innovation), Marcus Andreas (Berater für Nachhaltigkeit), Florian Strenge (Berater für Urbanismus & Design-Prozesse)
Landschaftsplanung Lysann Schmidt Landschaftsarchitektur
Ausgewählt für die 2. Phase

Gesamtplan

Städtebauliche Darstellung

Erläuterungen der Verfasser

Landschaft der Unterschiede

Es ist vergebens, die politischen, kulturellen oder wirtschaftlichen Entwicklungen der nächsten
50 Jahre vorherzusagen. Um dies zu erkennen, genügt ein Blick in die Vergangenheit.

Es gibt jedoch langfristige Herausforderungen, von denen wir wissen. Sie reichen weit über 2070 hinaus. Wir wissen, dass sich das Klima verändert, dass Brandenburg im Schnitt wärmer und trockener werden wird. Wir wissen, dass dies Folgen für Nahrungsmittelproduktion und Biodiversität hat, dass sich Strukturen in Industrie, Land-, und Energiewirtschaft wandeln müssen.

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Phase 1 Wettbewerb

NR. 1002

Motto „Die Zukunft der Großzügigkeit“
Architektur urban essences (Berlin)
Fachplanung Hoffmann-Leichter Ingenieurgesellschaft (Verkehrsplanung), Berlin
Landschaftsplanung Keller Damm Kollegen GmbH, München
Ausgewählt für die 2. Phase

Gesamtplan

Städtebauliche Darstellung

Erläuterungen der Verfasser

Berlin-Brandenburg 2070
Die Zukunft der Großzügigkeit

Die sternförmige Stadtstruktur Berlins wird ergänzt um weitere übergeordnete Prinzipien :

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Phase 1 Wettbewerb

NR. 1001

Motto „Berlin-Brandenburg 2070: Prinzipien und Konzepte für die Regionalplanung und für den Städtebau“
Architektur Hoidn Wang Partner (Berlin)
Fachplanung Paul Rogers, Abdelrahman Helal, Aron Bohmann, BuroHappold, Berlin; John Peponis, Georgia Institute of Technology; Chen Feng, The University of Texas at Austin; Meta Berghauser-Pont, Jan Sahlberg, Chalmers University Gothenborg; Richard Burdett, London School of Economics
Landschaftsplanung Tilman Latz, Latz + Partner
Ausgewählt für die 2. Phase

Gesamtplan

Städtebauliche Darstellung

Erläuterungen der Verfasser

Berlin-­Brandenburg 2070: Prinzipien und Konzepte für die Regionalplanung und für den Städtebau

Berlin und Brandenburg sollen komplementär zum Klimawandel entwickelt werden.

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nicht prämiert Phase 2 Wettbewerb

Berlin und Brandenburg sind seit 20 Jahren klimaneutral

Engere Wahl und nicht prämierte Beiträge

Verfasser

Christoph Kohl Stadtplaner Architekten GmbH
Standort: Berlin
www.cksa.de
Team: Victor Joosten, Sara King, Cailin Nikel-Zueger, You Shing Soh, Michael Diestelkamp, Capucine Serennes
Landschaftsplanung: Fugmann Janotta und Partner mbB

Teilbereich 1 – „Urbane Dichte und erweitertes ­Metronetz“, Landsberger Allee

Teilbereich 2 – „Am Stadtrand von Berlin, Grüner Keil“, Bereich Lichtenrade / Rangsdorf

Teilbereich 3 – „Weg vom Speckgürtel“, Brandenburg an der Havel

Erläuterungen der Verfasser

Eine Stadtverwaltung sollte so groß sein wie der gesamte funktional zusammenhängende Stadtraum. Die Bildung Groß-Berlins 1920 war deswegen ein wichtiger und notwendiger Schritt. Weil die Kosten des CO2-Ausstoßes auf zukünftige Generationen verlagert werden, sind die Energiepreise heute niedrig und Autofahren ist unverhältnismäßig günstig. Weil in Berlin zu wenige Wohnungen gebaut werden, sind die Immobilienpreise pro Quadratmeter dort viel höher als im Brandenburger Umland. Weil viel Geld in Autoinfrastruktur fließt, wird weitere Suburbanisierung stimuliert. Die Kombination aus nicht-nachhaltiger Energiebepreisung und Wohnungs- und Infrastrukturbau an den falschen Stellen sorgt für die heutige zunehmende Verflechtung von ­Berlin und Brandenburg. In einer nachhaltigen Welt gibt es lebenswerte kompakte Städte und viel Platz für die Natur. Diese Stadt ist mit uneingeschränkter Automobilität nicht vereinbar. Viel Platz für die Natur ist nicht vereinbar mit zersiedelten Städten und von Infrastruktur durchschnittenen Landschaften. Die Zersiedelung nach Brandenburg hinein ist unerwünscht, ihr muss entgegengewirkt werden. Eine CO2-Steuer soll Autofahrer von heute für Kosten, die sie später verursachen, zahlen lassen. Es sollen so viele passende Wohnungen in Berlin gebaut werden, bis die Quadratmeterpreise nicht über jenen im Speckgürtel liegen. Investition in Mobilität soll tunlichst dem Fahrrad und dem ÖPNV zugutekommen.

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nicht prämiert Phase 2 Wettbewerb

Grün- und Grenzzüge

Engere Wahl und nicht prämierte Beiträge

Verfasser

Killinger & Westermann Architekten
Standort: Berlin
www.killingerwestermann.de
Team: Friedrich Killinger,
Dipl- Ing., AK 10025;
Peter Westermann,
Dipl. Ing. AK 09062;
Elisa Franceschetti,
Merle Heitmann
Landschaftsplanung: Killinger & Westermann Architekten, Landschaftsarchitektur

Teilraum 1 – „Berliner Stadtrand“, Wilhelmsruh / Rosenthal

Teilraum 2 – „Vorstadt“ Fredersdorf

Teilraum 3 – „Regionalpark Gohlitz – Wachow“

Erläuterungen der Verfasser

Die Grün- und Grenzzüge
Die Zukunft der Stadt und ihres Umlands wird von vielen einzelnen Gemeinden und Bezirken gesteuert – ein Resultat der historischen Entwicklung Branden­burgs. Berlin wuchs als Brücke zwischen den Doppelstädten ­Berlin und Cölln und den brandenburgischen Dörfern; heute wächst es zu einer Metropol­region zusammen. Das ganze Mosaik entsteht. Es wird zudem vom dynamischen Wachstumsmotor der Stadt befeuert. Der Bau der Schienen durch die Mark Brandenburg wurde dagegen zentral gesteuert und machte nicht an Ländergrenzen halt. Bis heute profitieren wir von dieser früh angelegten hervorragenden Infrastruktur. Die Anlage der Kanalisation durch ­James ­Hobrecht erforderte eine Einbeziehung der Flächen im Umland; städtische Versorgungsbetriebe entstanden, Krankenhäuser wurden in die Wälder verlegt. Künftig wird sich der neue Flughafen als Erfolg der Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg zeigen. Eine nächste Aufgabe, so glauben wir, wird in der Freihaltung der Trassen für eine neue Magnet-Schwebebahn als Ringbahn um Berlin liegen. Für die die weitere Entwicklung der Metropolre­gion wird aber ein starkes Leitbild benötigt.

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nicht prämiert Phase 2 Wettbewerb

Mehr Weg als Ziel. 50 Jahre Prozessdesign

Engere Wahl und nicht prämierte Beiträge

Verfasser

Bosshard & Luchsinger Architekten AG
Standort: Wien
www.bosshard-luchsinger.ch
Team: Adrian Judt, Diego Martinez, Sebastian pichler, Paul Pichler, Clara Linsmeier, Sebastian Sattlegger
Landschaftsplanung: Knoll Consult
Fachplanung weiterer Disziplinen: ARGUS Stadt und Verkehr Partnerschaft mbB, Prof. Dr. Ingrid Breckner (Soziologie), FORMAT (Städtebau)

Teilraum 1 – „Lebensraum Stadt“, Lichtenberg / Friedrichsfelde

Teilraum 2 – „Konsolidierung des suburbanen Raums“, Mahlsdorf, Birkenstein, Hoppegarten

Teilraum 3 – „15-Minuten-Cluster-Region“, Trebnitz, Jahnsfelde, Worin

Erläuterungen der Verfasser

Mehr Weg als Ziel. 50 Jahre Prozessdesign.
Wenn wir über eine Zukunftsvi­sion für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg, also einen Planungshorizont von etwa 50 Jahren sprechen, müssen wir uns als Planer fragen: Was wissen wir und können wir daher Voraussagen treffen? Welche unbekannten Entwicklungen wollen wir mitgestalten? Die Metropolregion Berlin-Brandenburg und die märkische Landschaft lassen sich in drei räumliche Zonen gliedern: Die Kernstadt Berlin ist dicht bebaut und strukturiert durch Kieze von unterschiedlichen Identitäten mit einer noch vorhandenen Mischung an Funktionen. Die zweite Zone umfasst die sich im 20. Jahrhundert ausdehnende Stadtlandschaft. Sie ist ein Kaleidoskop städtebaulicher Leitbilder, individueller Wohnwünsche und wirtschaftlicher Entwicklungen, das sich clusterartig entlang der Transportwege in die Landschaft hinein ausgedehnt hat. Sie ist geprägt von einem direkten Näheverhältnis zu Berlin und bildet das metropolitane Umland um die Kernstadt. Im landschaftlich geprägten Raum der Mark ­Brandenburg liegen Dörfer und Kleinstädte, die sich zu größeren Landgemeinden zusammengefunden haben. Die Region zeichnet sich aus durch ihre Dichotomie von in der Landschaft frei stehenden Ortschaften sowie administrativen und funktionalen Verflechtungen der Gemeinden und Kreise. Im Rückblick der vergangenen 100 Jahre können wir festhalten, dass Großgrünräume und Gewässer stabile Elemente der räumlichen Prägung sind. Zudem lenken Infrastrukturenund Mobilitätskorridore die städtische Expansion. Sowohl der Raum der Metro­polregion als auch der ländliche Raum ist durch unterschiedlich funktionale Netzwerke und administrative Bereiche geprägt. Für die Weiterentwicklung der Metropolregion Berlin-Brandenburg als eine in Zukunft vitale Großstadtregion sind daher drei Bausteine zentral.
1. Die vorhandenen unversiegelten Flächen und Landschaftsräume müssen gesichert und qualifiziert werden und ihr Wert für Nahrungsmittelproduktion, Erholungsfunktionen, Energiegewinnung und nicht zuletzt für den Klimaschutz anerkannt werden.
2. Das Umfeld von ÖPNV-Stationen sowie die linearen Stadträume der Magistralen müssen funktional und räumlich gestärkt werden. Sie bilden die Grundpartitur für eine nachhaltige, funktionsgemischte Stadt der kurzen Wege.
3. Über die Landesgrenzen Berlin / Brandenburg hinweg müssen Lasten gleichwertig verteilt und Ressourcen aufeinander abgestimmt aktiviert werden. Durch eine länderübergreifende Bodenpolitik, nachhaltige Wertschöpfung und den Einbezug zivilgesellschaftlicher Akteure kann eine nachhaltige Entwicklung ermöglicht werden.

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nicht prämiert Phase 2 Wettbewerb

Landschaft des Wassers, Kleines großes Berlin

Engere Wahl und nicht prämierte Beiträge

Verfasser

gogolák + grasse, s.r.o.
Standort: Prag
Team: Ing. arch. Ivan Gogolák, Ph.D. (A1 – architektur – Architekt, Stadtplaner, 4589 Tschechische Architektenkammer, gogolák + grasse s.r.o.), Ing. arch. Lenka Hejlová (A1 – architektur – Architektin, Stadtplanerin, 04614 Tschechische Architektenkammer, KOLMO EU), Ing. arch. Martin Hejl (Architekt, Stadtplaner, Loom on the Moon s.r.o.),
Ing. arch. Matúš Berák (ArchiteKt, gogolák + grasse s.r.o.), MgA. Jan Nalepa (Architekt, KOLMO EU), Longiy Art (Präsentation, Loom on the Moon s.r.o.), Veronika Nemejovská (Präsentation, Loom on the Moon s.r.o.), Dorota Jarošová (Präsentation, Loom on the Moon s.r.o.), MgA. Petr Štˇepán (Präsentation , Superlative Works), Ing. Petra Novotná (Landschaftsarchitektin, Ateliér Koukol),
Ing. Romana Ture ˇCková (Landschaftsarchitektin,
Ateliér Koukol)
Landschaftsplanung: gogolák + grasse, KOLMO, Ateliér Koukol

TEILRAUM 1 – „NETZ DER SEEN, ENTDECKTE
LANDSCHAFT“, HELLERSDORF / HÖNOW

TEILRAUM 2 – „WISSENSCHAFTSINSEL“, KÖPENICK

TEILRAUM 3 – „BAHNRING, INNENSTADTRAND“, S-BAHNHOF
JUNGFERNHEIDE

Erläuterungen der Verfasser

Landschaft des Wassers – Die Topografie des Berliner Gebiets ist durch die Gletscherverschiebung und durch Flussläufe geprägt worden. Den Landschaftsraum beziehungsweise dessen Schnittstelle lösen regelmäßig vor allem eine landwirtschaftliche Nutzung der Felder und Naturschutzeinheiten mit Wäldern ab. Die Spree mäandert in einem bunten Netz von Flussbetten und Zuflüssen. Einige davon sind natürlich, andere wurden künstlich angelegt oder reguliert. Die vielen verschiedenen Orte, die das strömende Wasser entstehen ließ, formten die urbanen Strukturen und deren unterschiedliche Funktionen in den jeweiligen Regionen.

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nicht prämiert Phase 2 Wettbewerb

Städtebauliche Entwicklung der ­Metropolregion

Engere Wahl und nicht prämierte Beiträge

Verfasser

Frank Görge Architekt
Standort: Hamburg
www.frankgoerge.de
Team: Carola Görge
Landschaftsplanung: Gabriele Pütz gruppe F Landschaftsarchitekten

TEILRAUM 1 – „STADT IN DER STADT BAUEN“, WESTHAFEN

TEILRAUM 2 – „NETZWERK METROPOLREGION“

TEILRAUM 3 – „REGIONALPARK UND RING DER GARTENSTÄDTE“, STADTRAND PANKETAL

Erläuterungen der Verfasser

Unser Beitrag zum städtebaulichen Ideenwettbewerb Berlin-Brandenburg 2020 / 2070 möchte drei projektorientierte Handlungsstrategien vorstellen, die zentrale städtebaulich-räumliche Aspekte in die Diskussion über die zukünftige Entwicklung der Region Berlin-Brandenburg zu einer Metropol­region einbringen. Zentrales Anliegen der Arbeit ist das Aufzeigen von Möglichkeiten, vorhandene regional- und stadträumliche Qualitäten zu definieren, vorhandene räumliche Strukturen weiterzuentwickeln und die derzeit weiter fortschreitenden Suburbanisierungsprozesse aufzuhalten.

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